Innsbruck

Innsbruck Goldenes Dach und Stadtturm - Tempera, Alexander Broy

Mein Sohn Raffael kam auf die fantastische Idee, mich auf eine Städtereise einzuladen und so suchten wir beide nach einem lohnenden Ziel für unseren Ausflug. Da es noch tiefster Winter war, boten sich für uns nur Städte an, die auch in dieser kalten Jahreszeit einen gewissen Reiz ausüben. Wie trostlos wären zum Beispiel Hamburg, Berlin oder gar Düsseldorf gewesen – grau und ohne Schnee. Da ich Salzburg schon viel zu gut kenne, kamen wir auf Innsbruck. In einem früheren Leben als Kameramann, war ich dort schon einige Male zu irgendwelchen Vierschanzen Neujahrsspringen gewesen, hatte damals aber nicht viel mehr, als den Bergisel und ein Hotelzimmer gesehen. Eingekeilt zwischen verschneiten Bergen liegt die romantische Hauptstadt Tirols an den Ufern des Inns. Wir hatten ein paar wundervolle Tage bei absolutem Kaiserwetter in dieser doch recht kleinen und überschaubaren Stadt in den Bergen. In gut drei Stunden fährt man mit dem Zug aus Nürnberg dorthin und man kann nur jeden unverbesserlichen Automobilisten bedauern, der sich auf überfüllten Autobahnen dorthin quält.

Zwei kleine Gemälde im Postkartenformat in Tempera sind die künstlerische Ausbeute von diesem wundervollen Ausflug, einmal die farbenfrohe Häuserfront am Inn und einmal das goldene Dachl mit dem Stadtturm.

Gasthof Weissen Kreuz Innsbruck

Großzügig hatte mein Junior uns im allerschönsten Haus am Platze einquartiert und wir residierten in dem Hotel, in dem schon einst Leopold Mozart mit seinem Wunderkind abgestiegen war – im Gasthof Weisses Kreuz. Ein 600 Jahre altes Traditionshaus mit gepflegten Zimmern, schrägen Wänden und Stiegen und sehr nettem Personal. Der kleine Erker unseres Zimmers – ich bin überzeugt – wir hatten das schönste im ganzen Haus – gab den Blick auf das golden Dachl und den Berg dahinter frei. Was wollten wir noch mehr. Ziellos flanierten wir durch die Altstadt, statteten jeder Sehenswürdigkeit einen kurzen Besuch ab, aßen ein Dachl-Gulasch, Tiroler Schlutzkrapfen und sogar eine Sachertorte in einer ziemlich ungemütlichen Sacherfiliale und bestiegen auch einen der umliegenden Berge. Sonnige Strassencafés und verschneite Berge, Innsbruck zeigte sich von seiner allerbesten Seite.

Vielen Dank, mein Sohn für diese tollen Tage mit dir!

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