Die KI-Krise ist für uns Kreative bereits real. Im Schnitt hat die KI uns 35% finanzielle Einbußen gekostet. Grafik, Design, Illustration, Fotografie, all die netten Nebenjobs, die wir Künstler hatten, werden inzwischen zu großen Teilen von der KI erledigt. Was uns bleibt ist allein die freie Kunst, lasst uns hoffen, dass sie nicht brotlos ist. Mir rät die KI, die Musik für meine Videos nicht mehr bei raffgierigen Musik-Bibliotheken zu lizenzieren, sondern gemeinfreie Schalloplatten zu digitalisieren.
Ist es nicht rührend, wie sie sich bemüht Einsparungspotential für mich zu finden? Bei mir trifft ihr Rat auf offene Ohren. Ich liebe den Klang von alten Schellackplatten: schön analog, mono und voller Knistern und Knacken. Aber in diesem Video geht es natürlich auch um Malerei. Ich zeige euch, wie ich das selbe Motiv in unterschiedlichen Stilen male. Eine romantische Straßenszene in Cavalese. Alles ganz analog und unperfekt, mit viel visuellem Knistern und Knacken.
Gemälde im Online-Shop:
Musik:
Ich habe die Musik einer Schellackplatte von 1936/1937 selbst digitalisiert.
Chopin – Arthur Rubinstein – Nocturnes For Pianoforte Nocturne In B Flat Minor (Op. 9, No. 1)
Audio-Equipment:
Plattendreher: Dual 1209
Tonabnehmer: AT VM 670 SP Mono
Phono-Preamp: TC-778 (ohne RIAA)
Behringer-Denoiser
Scarlet Solo am Mac mit Adobe Audition